Programm Abendmusik Serenaden Hotels & Gasthäuser Kontakt


Schwazer Sommerkonzerte 2018


Jubiläum "70 Jahre SCHWAZER SERENADEN"

7 Serenaden im Kreuzgang des Franziskanerklosters

Schwaz

 

Stand: 9. April 2018

(1) Mittwoch, 18. Juli 2018, 20 Uhr
Jubiläum  "70 Jahre  Schwazer  Serenaden"
quartett.kultur.tirol
Sonja Melzer & Barbara Aichner,  Violine /
Romed Gasser,  Viola /  Anita Knoll,  Violoncello
Mitwirkend: Julian Ritsch, Trompete

Franz Schubert: 1. Deutscher Tanz
Kurzer Festakt "70 Jahre Schwazer Serenaden"
Franz Schubert: Quartettsatz D 703
Joseph Haydn: Konzert für Trompete
Maurice Ravel: Streichquartett in F-Dur

(2) Mittwoch, 25. Juli 2018, 20 Uhr
Jubiläum  "70 Jahre  Schwazer  Serenaden"
Münchner Holzbläserensemble
Serena Aimo,  Querflöte / Hideki Machida,  Oboe /
Cornelia Göbel,  Klarinette / Angela Symalla,  Fagott
Mitwirkend:  Michael Gredler,  Horn 

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Es-Dur, KV 375
Claude Debussy: Petite Suite
Darius Milhaud: La Cheminée du Roi René, op. 205
Ludwig van Beethoven: Quintett (Original: Bläseroktett, op. 103)

(3) Mittwoch, 1. August 2018, 20 Uhr
Jubiläum  "70 Jahre  Schwazer  Serenaden"
Kreisler Trio Wien
Bojidara Kouzmanova-Vladar, Violine /
Axel Kircher, Viola / Luis Zorita, Violoncello

Joseph Haydn: Streichtrio G-Dur, HV XVI:41
Ludwig van Beethoven: Streichtrio c-Moll, op. 9/3
Franz Schubert: Streichtriosatz B-Dur
Ernst von Dohnanyi: Serenade C-Dur, op.10

(4) Mittwoch, 8. August 2018, 20 Uhr
Jubiläum  "70 Jahre  Schwazer  Serenaden"
Minetti  Quartett  Wien
Maria Ehmer & Anna Knopp, Violine /
Milan Milojicic, Viola / Leonhard Roczek, Violoncello

Joseph Haydn: Streichquartett Es-Dur, op. 33/2  („Der Scherz“)
Thomas Larcher: Streichquartett Nr. 3 “Madhares”
Claude Debussy: Streichquartett g-Moll, op.10

(5) Mittwoch, 15. August 2018, 20 Uhr (Feiertag Maria Himmelfahrt)
Jubiläum  "70 Jahre  Schwazer  Serenaden"
Duo Gredler / Kirchmair
Edgar Gredler, Violoncello / Walter Kirchmair, Gitarre
Werke von Jacques Ibert, Franz Schubert, Georg Goltermann, Heitor Villa-Lobos,
Johannes Brahms, Astor Piazzolla

(6) Mittwoch, 22. August 2018, 20 Uhr
Jubiläum  "70 Jahre  Schwazer  Serenaden"
Concilium musicum Wien
Christoph Angerer,  Violine, Viola & Viola d'amore /
Milan Nikolic,  Violine /  Ute Groh,  Violoncello /
Albin Paulus,  Geißbock & Maultrommel /  Peter Frisée,  Cembalo 
 
Musikalische Raritäten der Wiener Klassik mit Geißbock (dem Dudelsack ähnlich), Maultrommel und Viola d'amore

(7) Mittwoch, 29. August 2018, 20 Uhr
Jubiläum  "70 Jahre  Schwazer  Serenaden"
Salzburger Mozartsolisten
Harald Herzl & Daniela Behr, Violine / Werner Christof,  Viola /
Susanne Ehn-Riebl, Violoncello / Rudolf Harlander,  Kontrabass /
Rob van de Laar & Samuele Bertocci,  Horn

Joseph Haydn: Divertimento g-Moll, op. 20/3
Wolfgang Amadeus Mozart: Hornkonzert Es-Dur, KV 447
Divertimento F-Dur, KV 247 (Erste Lodronsche Nachtmusik)

 

Zum Jubiläum "70 Jahre Serenaden" wird eine Festschrift erscheinen

-----

SCHWAZER SERENADEN 2018  -  Eintrittspreise

€  20,-  pro Person, freie Platzwahl im Franziskaner-Kreuzgang
€  18,-  für Einheimische und Besucher mit Gästekarte Silberregion-Karwendel
€  95,-  Generalpass für alle 7 Serenaden 2018

Eintrittskarten und Abendprogramme ab 19.30 Uhr an der Abendkasse im Eingang zum Franziskaner-Kreuzgang, Schwaz, Hermann-v.-Gilmstraße 1

Reservierung von Eintrittskarten (ohne Sitzplatzreservierung) beim Tourismusverband Silberregion-Karwendel im "Raumschiff" am großen Kreisverkehr des Autobahn-Zubringers bei der Einfahrt nach Schwaz,
Tel. 0(043) 5242 63240

Veranstalter der Serenadenkonzerte: Prof. Walter Knapp, Max Angerer-Weg 2,
A - 6130 Schwaz - Tel. 0(043) 699 1139 3946                     serenaden.schwaz@chello.at

 

SERENADEN
im Kreuzgang des Franziskanerklosters
Schwaz, Tirol - Österreich

Die vor 500 Jahren erbaute Kirche des Franziskanerklosters gilt als die schönste Bettelordenskirche im gesamten Alpenraum.

An die Kirche schließt ein gotischer Kreuzgang an, für dessen architektonische und künstlerische Geschlossenheit (700 m² bemalte Wandfläche) es weltweit kein Gegenstück gibt. Die herrlichen Malereien aus dem 18. Jh. im Eingangsbereich sind nach 25 Jahren Restaurierungsarbeit erst seit 2005 wieder zu sehen.

Im Kreuzgang hat der Franziskanerpater Wilhelm von Schwaben in den Jahren 1519 - 26 die gesamte Passion Christi mit holzschnittartigen Pinselstrichen in schwarzer Farbe auf den Verputz gezeichnet und die Fresken dann flächig ausgemalt. Der genial begabte Mönch malte nach Kupferstichen und Holzschnitten von Martin Schongauer, Albrecht Dürer und Hans Schäufelein, ging aber in der drastischen Charakterisierung der Leidensgeschichte Jesu über seine Vorbilder weit hinaus.

Die farbigen Passionsfresken litten jahrhundertelang unter der aus dem Boden in die Wände aufsteigenden Feuchtigkeit und Schimmelbildung. Immer wieder wurden sie von mehr oder weniger fachkundigen Malern "restauriert", bis schließlich 1939 das Reichs-Kulturamt unter Einsatz von Drahtbürsten alle bis dahin erfolgten Übermalungen brutal entfernte und fast nur mehr die holzschnittartigen Grundzeichnungen übrig ließ. Die erhalten gebliebenen Pinselzeichnungen und Farbreste freilich geben auch heute noch einen guten Eindruck von der scharfen Charakterisierungskunst Wilhelms von Schwaben und der einstmals so bunten Vitalität dieser Bilder.