Edith Mallaun, Szilvia Sebestyen, Brigitta Rauschmayer-Gartner

Montag, 21. Juli 2025 | 20 Uhr|  an der Franz-Reinisch II Orgel (1896) mit Violine, Gambe und Flöte

Kirche St. Martin | Christoph-Anton-Mayr-Weg 7 | 6130 Schwaz

Zwischen den virtuosen Werken von Bruhns bis Telemann feiern wir in diesem Programm den Sommermonat Juli mit „Popmusik“ des 17. Jahrhunderts. Wir streifen durch die Natur und treffen dort auf Nachtigall und Kuckuck. Ein bekannter Gassenhauer seiner Zeit „Est-ce Mars“ erzählt vom Kriegsgott Mars und der Liebesgöttin Venus, und in der Bergamasca endet das Konzert mit einem bäuerlichen Tanz.

Programm:

François Couperin (1668-1733):

  • La Julliet 

Joseph Bodin de Boismortier (1682-1765):

  • Sonata für Violine und Gambe in E Moll, op. 37/2

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621):

  • Est-ce Mars

Georg Philipp Telemann (1681-1767):

  • Sonate in D Moll, TWV 42:D7 für Flöte und Violine

Louis Daquin (1694-1772):

  • Le Coucou

Theodor Schwartzkopff (1659-1732):

  • Sonata all’imitatione del Rossignuolo e del Cucco

François Couperin

  • Le rossignol en amour

Nicolaus Bruhns (1665-1697):

  • Präludium in E Moll („das große“)

Marco Uccellini (ca. 1603-1680):

  • Aria sopra la Bergamasca (1642)

Die drei Künstlerinnen spielen schon seit Jahren immer wieder Konzerte in dieser Besetzung und widmen sich vor allem der Renaissance- und Barockmusik.

Edith Mallaun studierte Orgel und Konzertharfe am Tiroler Landeskonservatorium bei Reinhard Jaud und Elisabeth Zeller; neben dem Musikstudium schloss sie das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck ab. Neben einer kammermusikalischen Konzerttätigkeit mit verschiedenen Ensembles spielt sie als liturgische Organistin in zahlreichen Kirchen des Landes. Daneben arbeitet sie seit 2009 am Projekt „BILDERBUCHimKINO“, einem multimedialen Konzertprogramm für Kinder. Edith Mallaun unterrichtet an der Landesmusikschule St. Johann in Tirol als Lehrerin für Orgel, Klavier und Harfe.

Szilvia Sebestyen ist gebürtige Ungarin und studierte an der Hochschule für Musik in Pécs. Nach ihrer Diplomprüfung setzte sie ihre musikalische Ausbildung an der Universität Mozarteum in Salzburg fort und schloss anschließend ihren zweiten Abschluss bei Professor Lukas Hagen ab. Seit 2003 unterrichtet sie an der Landesmusikschule St. Johann in Tirol und ist nebenbei Teil unterschiedlicher Ensembles sowohl in Österreich als auch in Ungarn, wie unter anderem bei dem Mozart Kammerorchester Salzburg.

Brigitta Rauschmayer-Gartner, geb. in St. Johann in Tirol, Studium der Musikerziehung und der Musikwissenschaft in Innsbruck und Wien, Blockflötenstudium bei Ernst Kubitschek und Hans Maria Kneihs, vervollständigt ihre Studien bei Pedro Memmelsdorff in Mailand und Sergio Balestracci in Padua, außerdem Gamben- und Violonestudium bei Roberto Gini und Paolo Rizzi in Mailand, Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen und rege Konzerttätigkeit, unterrichtet gegenwärtig an der Musikschule St. Johann in Tirol.

 

Disposition Franz-Reinisch II Orgel 1896, St. Martin

Hauptwerk (I) C – f3
Principal 8’
Salicional 8’
Gedeckt 8’
Oktave 4’
Rohrflöte 4’
Mixtur 2‘

Pedal – C – h°
Subbass 16‘
Violonbass 16‘

Spielhilfen, Koppeln
Pedal Kopplung I. Man. Z. Pedal
Forte
Fortissimo
Annullirungs Tritt